Pflastern mit Terrassenplatten leicht gemacht

Mai 14th, 2014

Auf der neuen Terrasse fehlen nur noch die Platten? Dann haben Sie zunächst die Qual der Wahl. Terrassenplatten gibt es in verschiedenen Materialausprägungen und Farben. Achten Sie vor allem darauf, dass die Platten frostsicher und für den Außenbereich geeignet sind.
Die Terrassenplatten brauchen einen tragfähigen und frostsicheren Untergrund. Der besteht aus einer sehr belastbaren Kiesschicht. Der grobkörnige Kies (0/16er-Körnung) macht das Ganze wintersicher, weil sich das gefrierende Wasser in den vielen kleinen Hohlräumen ausreichend ausdehnen kann, ohne die Platten anzuheben.Über der 20 bis 30 cm dicken Kiesschicht ziehen Sie noch ein 10 cm dickes Sandbett auf. Im Sand lassen sich die Platten sehr leicht und exakt ausrichten. Er verteilt die Last gleichmäßig nach unten. Beide Schichten, Kies und Sand, müssen nach dem Verteilen mit einem Rüttler verdichtet werden.Die Sandschicht braucht zudem ein 2-prozentiges Gefälle vom Haus weg, damit das Oberflächenwasser ablaufen kann. Abgezogen wird der Sand mit eingelegten Schienen und einem Richtscheit.
Beginnen Sie mit der Verlegung der Platten an der Hauswand, damit Sie später dort keine Platten zuschneiden müssen. Sobald die Fläche groß genug ist, arbeiten Sie immer von den bereits verlegten Platten aus weiter. Die Platten werden leicht mit dem Gummihammer ins Sandbett eingeschlagen.
Nach dem verlegen der Terrassenplatten werden die entstandenen Fugen mit Sand ausgefüllt. Hier für nimmt man einen Besen und fegt langsam den ganzen Sand in die vorhandenen Fugen rein.
Ein kleiner Tipp am Ende: Wenn Sie für die Fugen Pflasterfugenmörtel statt normalen Sand nehmen, wird ein durchwachsen von Pflanzen dauerhaft verhindert.

 

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