Fensterdesign

R-Romanée-rouge2 300x246Bei dem Design der Fenster sind kaum Grenzen gesetzt, jedoch müssen drei Punkte auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Sicherheit:
Fenster sind die Schwachstelle eines jeden Hauses. Darum gilt es diese so sicher wie Möglich zu machen. Zu Empfehlen ist ein Pilzkopfzapfen statt Rollzapfen im Fensterbeschlag. Dies macht es den Täter deutlich schwerer das Fenster aufzuhebeln. Am besten können Sie sich bei Ihren Speziallisten für Fenster über Sicherheitsfenster beraten lassen.

Dämmung:
Der unnötige Verlust von Wärme ist mit Heizkosten verbunden. Um dies zu vermeiden sind Wärmeschutzfenster zu empfehlen. Sie sind unter anderem mit einer Dreifachverglasung, ein Randverbund aus Kunststoff und Edelgasfüllung versehen. Dies sorgt für eine optimale Dämmung Ihrer Fenster.

Design:
Das Aussehen ist bei Fenster mit der wichtigste Punkt. Grundsätzlich gilt das bei dem Design der Fenster fast keine Grenzen gesetzt sind. Doch man muss beachten, nicht jedes Fenster passt zu jedem Haus bzw. jeder Fassade. Optimal ist wenn sich die Farbe des Fensterrahmen irgendwo am Haus wieder findet. Außerdem sollte drauf geachtet werden, dass sich nicht nur Highlights am Haus befinden. Dies überfordert dann die Wahrnehmung, des neutralen Betrachters und wird oftmals als schlecht aussehend bewertet. Hier gilt weniger ist oftmals mehr.
Außerdem sollten Sie sich überlegen ob Sie an gewissen stellen verspiegelte Fenster anbringen wollen.

Checkliste für Bauherren

Checkliste für Bauherren:

      1. Finanzierung prüfen

        Das Kapital sollte vernünftig eingeschätzt werden. Nur so kann ermittelt werden wie viel Geld tatsächlich für die Hausfinanzierung zur Verfügung steht. Hier empfiehlt sich auch nach staatlichen Zuschüssen Ausschau zu halten (Dämmklassen / Alternative Energien).

      1. Grundstück wählen
        Die Wahl des Grundstücks soll gut überlegt sein. Nicht nur die finanziellen Möglichkeiten spielen eine wichtige Rolle sondern auch die Lage, Größe und der Zuschnitt. Auch die Himmelsrichtungen oder Zufahrt sollten nicht außer Acht gelassen werden.

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      1. Baukonzept erarbeiten
        Wenn das passende Grundstück gefunden ist, ergibt sich die Frage ob man das Haus über einen Generalunternehmer gebaut haben möchte oder ob man lieber selber alle Planungsschritte in der Hand behalten will. Die Statik muss jedoch in jedem Fall von einem Profi abgenommen werden.

      1. Ausarbeitung der Planungsunterlagen
        Nun müssen einige Fragen geklärt werden. Wünschen Sie sich ein Haus mit mediterranen Baumerkmalen? Soll das Haus in Fertig- oder Massivbauweise entstehen? Eine weitere Frage wäre die der Wasserversorgung und die der Energieträger. Außerdem muss der Baugrund genaustens untersucht werden (Altlasten, Wasser).

      1. Konkrete Kostenermittlung
        Nach der abgeschlossenen Planung lassen sich die Kosten genauer ermitteln. Hier zu berücksichtigten sind nicht nur die reinen Baukosten sondern auch die Kosten für das Grundstück, Erschließungskosten, die Kosten für die Außenanlagen und weitere anfallende Nebenkosten.

      1. Verträge kritisch prüfen
        Wenn man sich für einen Unternehmer entschieden haben, sollten Sie den Vertrag kritisch prüfen und gegebenenfalls von einem Fachmann prüfen lassen. Es sollten alle Bestandteile des Hauses einzeln deklariert sein, sodass man maximale Transparenz erhält.

      1. Bauantrag stellen
        Normalerweise stellt der Architekt oder der Generalunternehmer alle Unterlagen zusammen gibt sie an die Behörde weiter. Je nach Bebauungsplan muss auf eine Baugenehmigung erteilt werden oder eine Frist für Einsprüche seitens der Behörde verstrichen lassen werden. Wenn eine Genehmigung erteilt wurde, sollte diese mit einer Fachkundigen Person (Architekt) genau geprüft werden.

      1. Handwerker suchen
        Wenn kein Generalunternehmer eingesetzt wurde, müssen rechtzeitig Handwerker (Zimmerleute, Dachdecker, Elektriker und Maler) gesucht werden. Da diese immer eine gewisse Vorlaufzeit für ein Projekt brauchen.

      1. Versicherungen wählen
        Man sollte sich schon vor Beginn des Baus über notwendige Versicherungen informieren. Zu empfehlen sind eine Bauherrenhaftpflicht- und eine Gebäudeversicherung.

      1. Material bestellen
        Es sollte rechtzeitig für Material entschieden werden und bestellt werden. Manche Materialien haben eine längere Lieferzeit, die eine Verzögerungen verursachen können.

      1. Baustelle einrichten
        Die Zu und Abfahrt muss organisiert sein, die Baugrube eingemessen und die Storm und Wasserversorgung geregelt sein. Außerdem muss die Baustelle ausreichend gesichert sein. Zudem muss der beginn sowie der zuständige Bauunternehmer der Behörde gemeldet werden.

      1. Qualitätskontrolle
        Wenn die Bauarbeiten im Gange sind, sollten Sie regelmäßige Qualitätskontrollen durchführen. Baumängel müssen schnellstmöglich gemeldet werden.
        Hier ist zu empfehlen, dass man einen unabhängigen Sachverständigen einschaltet, der jede wichtige Bauphase unter die Lupe nimmt.

      1. Weitere Kontrollen
        Lieferscheine und Rechnungen sollten gründlich kontrolliert werden und geordnet aufbewahrt werden. Außerdem sollte die immer den Kostenrahmen kontrollieren. So wird eine unangenehme Überraschung vermieden. Es sollte auch nach der ordnungsgemäßen Ausführung der Handwerker geschaut werden, bevor die Rechnungen bezahlt werden.

      1. Formalien klären
        Zum Ende des Baus muss noch die Behörde informiert werden. Danach erfolgt die sogenannte bauaufsichtliche Gebrauchsabnahme als auch das Einmessen des Grundstücks für die Unterlagen im Katasteramt.