Palisaden

April 18th, 2015

Im Mittelalter wurden Palisaden zum Schutz gegen Feinde entwickelt und errichtet. Die Pfähle wurden etwa 1m tief eingegraben und am unteren Pfahl mit einer Grundschwelle,am oberen Ende mit einer aufgenagelten Latte verbunden. Teilweise wurden die Pfähle oben angespitzt um das übersteigen der Palisade zu erschweren.

Das Wort Palisade löste seit dem späten 16. Jahrhundert das gleichbedeutende Wort Bollwerk ab.Palisade BildSpäter wurden Palisaden für den Küstenschutz verwendet heute noch zu sehen auf der Insel Baltrum. Dort wurde ein Stück Palisadenwand für den Strandschutz erhalten.

Seit dem 1970er werden Palisaden im Garten für Beeteinfassungen oder Gehwegeinfassungen verbaut. Aber auch als Sichtschutz können sie verwendet werden. In der Regel sind die Pfähle 20-30cm stark und haben eine Länge von 1-4m und bestehen aus Holz, Beton oder Naturstein.

Zum Einbauen von Palisaden sollten Sie einen Graben mit einer Tiefe von 33% des Pfahls plus 20cm ausheben. Bei Holzpalisaden benötigen Sie eine Kiesschicht von 20cm um Staunässe zu vermeiden. Solle ihr Boden nicht tragfähig sein, muss auch bei Beton- Natursteinpalisaden eine Kiesschicht von 10cm eingefügt werden. Nun stellen Sie die Palisaden in den Graben und richten diese aus, mit Holzlatten oder Seilen können die einzelnen Pfähle gesichert und im Lot gehalten werden. Nun den Graben mit Erdreich oder Beton (der für mehr Stabilität sorgt) auffüllen. Bitte bedenken Sie, das Sie die oberen 20cm des Grabens mit Erde befüllen. Damit Sie dort noch arbeiten z.B. einen Rasen sähen oder einen Gehweg erstellen können.
Sollten Sie ein Hochbeet anlegen, ist die Bergseite ( Das Beet innere) mit einer Sperrbahn zu versehen z.B. mit Dachpappe oder einer dicken Folie.

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