Wetcast-Platten der neue/ bessere Naturstein?

August 31st, 2015

Das neue Verfahren zur Herstellung von Terrassenplatten und Wandverkleidungen hat seinen Ursprung in England. Hier hat das Wetcastverfahren bereits eine lange Tradition.
Übersetzt heißt Wetcast : „flüssiger Guss“ bei uns spricht man auch von Gussbeton.
Für das Wetcastverfahren wird lediglich eine Form benötigt, in der man den flüssigen Beton gießen kann. Dieser härtet dann aus und bildet die gewünschte Oberfläche. Terrassenplatten aus Gussbeton sind in der Formgebung flexibler, so lassen sich leicht viele neue Oberflächenstrukturen realisieren.
Die Oberfläche der Steine bei dem Wetcastverfahren sind dichter als bei normalen Pressbetonplatten. Dieses hat den Vorteil das die Reinigung der Platten leichter ist die natürliche Schmutzabwehr erhöht wird. Die Gussbetonplatten können im Gegensatz zu den Pressbetonplatten in sämtlichen Farben und Optiken eingefärbt werden. Die Platten aus dem Wetcastverfahren sind außerdem langlebiger und robuster als die normalen Betonplatten, da bei der Produktion der Pressbetonplatten kleine Haarrisse entstehen können und sich hier im späteren Verlauf Wasser absetzen kann. Wenn dieses dann im Winter gefriert platzen die Platten auf und gehen kaputt. Dieses ist bei den Gussbetonplatten nicht der Fall, da die Oberfläche durch das Wetcastverfahren sehr verdichtet wird.

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