Verarbeitung von Terrassenplatten in Speis

Dezember 17th, 2015

Auf vielen Terrassen gibt es das Problem, das mit der Zeit die Platten durch Unterspülung oder schlechter Verarbeitung absacken. Dieses kann verhindert werden, indem man die Terrassenplatten in Speis oder auch gebundene Bauweise genannt verlegt. Hierbei wird auf der Kiesschicht ein Mörtelbett aufgetragen, auf dem dann die Platten verlegt werden können. Bei der Verarbeitung des Mörtels ist es wichtig, dass der Mörtel nicht zu feucht aber auch nicht zu trocken sein darf. Daher ist es sinnvoll an der Verlegefront mit der Verarbeitung des Mörtels zu beginnen. Sonst kann es passieren, dass der Mörtel bereits oberflächlich abgebunden ist. Nachdem das Mörtelbett aufgetragen ist, können die Terrassenplatten nach vorherigem säubern der Unterseite verlegt werden. Um ein besseres verbinden der Platten mit dem Mörtel zu gewährleisten können die Terrassenplatten mit einer Haftbrücke angestrichen werden.
Nachdem die Fläche komplett verlegt ist, kann diese verfugt werden. Hier ist es wichtig, dass die Fläche vollständig ausgehärtet ist, damit keine Spannungsrisse entstehen. Die Fugen können mit einem länglichen Trichter oder einer Spritztüte mit geeignetem Mörtel gefüllt werden. Vor dem Verfugen sollten Terrassenplatten leicht benässt werden um die Kapillarporen zu füllen. Die Fugenbreite sollte zwischen 6 – 10mm betragen. Wenn die Terrassenplatten an angrenzende Mauerwerke stoßen, müssen durch einen Dämmstreifen getrennt werden.

Kategorien: do it yourself, Garten |

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