Was ändert sich 2017 für Bauherren?

Februar 18th, 2017

Smart Meter werden zur Pflicht
Ab dem 01. Januar 2017 kommen die Smart Meter. Der Einbau ist ab 2017 für Haushalte und
Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von mehr als 10.000 Kilowattstunden verpflichtend.
Auch wer große Photovoltaik-Anlage besitzt muss ab 2017 dieses intelligente Messsystem
verwenden. Das gleiche gilt für Haushalte mit einem Jahresverbrauch von mehr als 6.000
Kilowattstunden ab 2020. Für alle Haushalte mit weniger als 6.000 Kilowattstunden pro Jahr ist der
Einbau freiwillig. Aber auch wenn der Einbau freiwillig ist, so wird bei einem Zählertausch eine
modernere Messeinrichtung eingebaut, die aber keine Daten übertragen kann. Der Smart Meter soll
maximal 100 Euro im Jahr kosten.

Anstieg Grunderwerbsteuer
In Thüringen ist seit dem 01. Januar 2017 die Grunderwerbsteuer von 5 auf 6,5 Prozent gestiegen.
Thüringen zählt zusammen mit NRW, Brandenburg, dem Saarland und Schleswig-Holstein zu den
teuersten Bundesländern beim Immobilienkauf. Die günstigsten Bundesländer sind Sachsen und
Bayern mit 3,5 Prozent.

Eigenheimzulage und Baukindergeld
Die Politik möchte Familien unterstützen, ist sich aber noch unklar darüber, wie das genau passieren soll.
Es sind einige Vorschläge bereits im Gespräch und werden mit Sicherheit noch dieses Jahr ein Diskussionsthema.

Bauzinsen 2017
Jeder der heute ein Haus bauen möchte, muss die Zinsen im Überblick behalten.
Zinsen sind eine starke Belastung die nicht als „Nebensache“ abgestempelt werden dürfen.
Noch ist unklar, in welche Richtung sich 2017 bewegen wird, Experten sind sich aber sicher:
Die ersten Monate von 2017 bleiben weiterhin günstig.

Förderung bei Solarstromspeicher
2016 war die Förderung für Solarstromspeicher schon früh ausgeschöpft.
Nun förder die KfW seit Anfang Januar 2017 die Batteriespeicher. Der Kredit bietet günstige Zinsen plus
Tilgungszuschuss in Höhe von 19 Prozent. Das entlastet die Bauherren enorm bei den Kosten.

Kategorien: Allgemein, Hausbau, Projekte |

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