Möglichkeiten für die Dämmung eines Daches

Untersparrendämmung

Bei der Untersparrendämmung wird wie der Name schon verrät die Dämmung unter den Sparren angebracht. Meistens werden schon Systeme mit Verkleidung angeboten. Dieses erspart das nachträgliche verkleiden der Dachsparren. Ein Vorteil hierbei ist, dass das Dach nachträglich gedämmt werden kann und die Kosten für diese Dämmung gering sind.

Zwischensparrendämmung

Bei der Zwischensparrendämmung wird die Dämmung zwischen den Sparren angebracht.Wenn das Dach als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden soll ist hier eine Verkleidung zwingend notwendig. Vorteile sind hier die geringen Kosten und die Möglichkeit des nachträglichen Anbringens der Dämmung.

Aufsparrendämmung

Die Aufsparrendämmung erfolgt auf den Sparren. Dieses bietet sich bei Bauten an, wo das Dach neu gemacht oder gerade erst gedeckt wird. Die Dämmung wird auf den Sparren angebracht und hat sehr gute Dämmeigenschaften. Ein weiterer Vorteil ist, das es keine Verlust des Wohnraumes gibt, da die Dämmung von außen angebracht wird. Bei Altbauten wie zum Beispiel Reihenhäusern ist ein kleiner Nachteil, dass es einen Höhenunterschied zwischen den Dächern gibt, da die Dämmung den ganzen Dachaufbau etwas anhebt.

Das Sparrendach

Das Sparrendach ist eine traditionelle BDachstuhl Sparrendach Holzdecke 300x145auweise eines Daches. Es wird normalerweise bei kleineren Gebäudetiefen und bei eine Dachneigung von mindestens 30° verwendet.

Das Sparrendach besteht aus mehreren hintereinander in Firstrichtung gestaffelten Paaren aus Sparren.Die Sparrenpaare (Gespärre) bilden zusammen einen Dreieckrahmen. Der Abstand der einzelnen Sparrenpaare kann zwischen 70 und 80cm variieren, sollte aber nicht größer als 90cm betragen. Um die Montage der Sparren einfacher zu gestalten, werden häufig Richthölzer oder Richtlatten verwendet.

 

Gratband für das Dach

Gartband mit VließUm eine notwendige Entlüftung nach DIN 4108 zu gewährleisten, werden Trockenfirstlösungen wie zum Beispiel First- und Gratrollen favorisiert. Die Rolle ist wasserabweisend, Feuchtigkeit kann also von außen nicht in das Dach eindringen, lässt jedoch Luft nach außen. So wird die fachgerechte Entlüftung von Dachflächen gewährleistet.Wäre die Rolle nicht vorhanden, könnte Feuchtigkeit auf den Dachboden gelangen und die Luft nicht gut genug entweichen. Schimmel wäre somit die Folge. Das Gratband besteht aus drei Bereichen, außen ist der Klebestreifen zur Befestigung auf dem Ziegel, dann kommt der Randbereich und in der Mitte der Mittelteil. In dem Mittelteil des Gratbandes ist ein PP Gewebe eingelassen welches für die Grundfunktionen der Rolle zuständig ist. Dieses PP Gewebe ist auf der einen Seite wasserabweisend und auf der anderen diffusionsoffen, hiermit werden die Anforderungen der DIN 4108 erfüllt. Insbesondere die Abmessungen 350mm ist geeignet für die Verlegung von stark profilierten Eindeckungen und Gratausbildungen, wie es bei den Romanischen Dachziegeln der Fall ist.

Verlegen des Gratbandes:
Die Dachfläche ist bereits fertig eingedeckt. Nun geht es darum den First zu decken, aber vorher kommt noch das Gratband auf das Dach.
Die Gratband Rolle wird komplett auf dem Dach ausgerollt. Dann legt man den Mittelteil mittig auf die Firstlattung, dort wird diese dann festgetackert .
Als nächstes wird nach und nach der Trennstreifen vom Klebebereich abgezogen. Nun kann die Firstrolle an den einzelnen Dachpfannen mit Hilfe des Klebebereichs angebracht werden.

Ein Runddach mit Halbschalen decken

Eine sehr schöne und zugleich anschauliche Lösung ein Runddach z.B. auf einem Gartenpavillon zu decken ist die Variante der Mönch-Nonne-Eindeckung. Aufgrund der Halbschalenform ohne UnbenanntFalz wie bei einem „herkömmlichen“ Dachziegelformen lässt sich die Mönch Nonne Halbschale mit wenigen Handgriffen einfach und ohne viel Verschnitt legen:
Zuerst werden die Unterschalen gelegt. Diese werden zunächst vorgebohrt und dann auf die Lattung genagelt.  Zu den Graten hin (welche übrigens nicht zwingend vorhanden sein müssen) werden die Halbschalen entsprechend mit einer handelsüblichen Flex angeschrägt. Als nächstes können die Oberschalen gebohrt und verschraubt werden. Auch diese werden an den Graten entsprechend zurechtgeschnitten.
Der nächste Schritt ist das Verlegen der Grate, welche auch mit den Halbschalen gebildet werden können. Zum Schluss wird eine Walmkappe oder ein Zierelement auf die Spitze aufgebracht. Fertig ist das Runddach!

Mehr Bilder finden Sie hier.

Reinigung und Pflege

Um die Produkte nach der Fertigstellung Ihres Projektes optimal zu schützen
gibt es viele Arten von Reinigungs- und Erhaltungsprodukten.

Für das Dach und die Tonobjekte in Ihrem Garten empfiehlt sich ein
Farbschutz (Protector Color) dieser wirkt als Imprägnierung sowohl auch
als Farbauffrischer für verblasste Materialien.

Die Riemchen die in der Nähe von Kaminen oder an der Außenwand Ihres
Hauses angebracht sind werden durch Ruß oder Dreck im Außenbereich sehr
strapaziert. Um Verschmutzungen zu verhindern oder die Reinigung leichter
zu machen kann man diese imprägnieren. Mit der Imprägnierung wird ein
Schutzfilm auf die Riemchen aufgetragen, wodurch ein dauerhafter Schutz
vor Schmutz und Verwitterung gewährleistet ist.

Walmdach ist nicht gleich Walmdach

Wenn im mediterranen Stil gebaut wird, spielt das Walmdach oft eine große Rolle.

Aber Walmdach ist nicht gleich Walmdach. Es gibt drei verschiedene Walmdach Arten.
Das übliche Walmdach ist schlicht aufgebaut, wo auf allen Seiten des Hauses die Traufen
bündig zueinander abschließen.

Das Krüppelwalmdach hat zwei lange Seiten und zwei eingezogene Seiten (Krüppelwalm).

Das Fußwalmdach ist wie ein normales Walmdach aufgebaut. Das Highlight an diesem
Dach ist jedoch das in der Mitte vom Walmdach ein Satteldach aufgesetzt wird.

Mönch Nonne Halbschalen

Mönch und Nonne Ziegel, auch Klosterziegel oder Halbschalen genannt, gehören zu der Gruppe der Hohlziegel. Die Dachziegel haben die Form einer halbzylindrischen Röhre und laufen konisch zu. Die Mönch und Nonne Dacheindeckung stammt aus dem altrömischen Kulturraum. Produktbild_transparentMan findet sie heute vor allem auf alten Gebäuden, besonders auf Klöstern im mediterranen Raum, aber auch auf normalen Wohnhäusern. In Deutschland ist die Mönch Nonne Halbschale als Mauerabdeckung sehr beliebt. Auf dem Dach wird häufig ein sogenannter „Romanischer Dachziegel“ verwendet, der für den Betrachter aufgrund seines gerundeten Falzes kaum von einer originalen Mönch Nonne Eindeckung zu unterscheiden ist. Außerdem ist die Verlegung auf ganzen Dächern weniger aufwenidig und nicht so materialintersiv. Wo man bei einer
Mönch Nonne Eindeckung ca. 24-34 Stück pro m² verwendet, benötigt man von einem Romanischen Dachziegel gleicher Art ca. 10-12 Ziegel pro m².

Unter foldenden Links finden Sie schöne Beispiele von Mönch Nonne Dacheindeckungen und Mauerabdeckungen.

Gaubenarten

Eine Dachgaube, kurz Gaube, ist ein Dachaufbau im geneigten Dach eines Gebäudes.
Die Dachgaube dient zur Belichtung und Belüftung der Dachräume.

 Zu diesem Zweck befinden sich in den Gauben von Wohngebäuden im Allgemeinen Fenster. Gleichzeitig vergrößert eine Gaube den nutzbaren Raum im Dachgeschoss.Die häufigsten Gaubenarten sind folgende:
1 GiebelgaubeFertiges Haus Sketch Up
2 Schleppgaube
3 Flachdachgaube
4 Walmgaube mit First
5 Gaube mit Bogendach
6 Walmgaube
7 Gaube mit zeltdachförmigem Dachaufbau
8 Lukarne
9 schräge Schleppgaube
10 liegende Schleppgaube
11 Zwerchdach mit Satteldach
und gedecktem Dreiecksgiebel
12 einseitiger Dachreiter
13 Fledermausgaube
14 Dreiecksgaube
15 Dachreiter

In der selektierten Bildergalerie gibt es viele schöne Referenzbilder für Gaubenarten.

Dachziegeloberflächen

Dachziegel aus dem mediterranen Raum werden häufig aus gebranntem Ton gefertigt. Hier herrscht fälschlicherweise weit verbreitet das Vorurteil, dass diese Art von Dachziegeln anfälliger für Patinabildung und Bemoosung sind.

Bei Tondachziegeln gibt es verschiedenste Oberflächen. Anders als bei Betondachsteinen ist Ton ein lebendiger Grundstoff, dessen Kapilaren sich je nach Witterung öffnen und schließen. Beton hingegen bietet eine poröse Oberfläche, die mit zunehmendem Alter der Dachsteine auch offener wird.
So kann man oft beobachten, dass sich bei Betondachsteinen sehr große Flechten und Moose bilden, die vom Dach nur noch mit mechanischen Mitteln zu entfernen sind.

Tonprodukte, unabhängig davon, ob aus dem Süden oder aus hiesiger Produktion, werden nach einiger Zeit, häufig auf der Nordseite, in der Regel von einem leichten Grünschleier überzogen. Dieses geschieht auch bei Glasuren (siehe Bilder).

Die Allgemeinheit begreift Glasuren und auch Engoben als eine Art Schutzschicht, die den Ziegel vor dem Begrünen schützen soll. Dieses ist nicht richtig.

Glasuren und auch Engoben werden aufgetragen, um die Optik und das Erscheinungsbild des Daches zu beeinflußen. Sicherlich ist eine Glasur glatter, was eine Bemoosung erschwert. Der Nachteil allerdings ist, dass der Ton und dessen Kapillaren luftdicht abgeschlossen sind und dieses eine Begrünung wiederum begünstigt.
Eine Engobe ist eine Tonschlämme, die auf den sog. Rohling vor dem Brennen aufgetragen wird um eine besondere Farbe hervorzurufen.

Je nach Brenntemperatur verändert sich auch die Oberfläche des Dachziegels. Bei besonders hohen Temperaturen ist zu beobachten, dass die Oberfläche des Ziegels zunehmend aufgerauht wird.
Milde Temperaturen lassen den Ziegel glatter wirken, wobei hier auch die Zusammensetzung der Rohstoffe eine Rolle spielt.Glasuren (5)

 

Sturmsicherung

fos5225974L Sturmklammern sind rostfreie Metall-Klammern zur Fixierung
von Dachziegeln auf einer Dachlattung, um somit größere
Sicherheit gegen das Abheben bei starkem Windsog zu
gewährleisten.

In Deutschlad wird die Hüfigkeit der Klammerung in einzelne
Windzonen aufgeteilt. Im Norden müssen mehr Klammern
fos51372595Leingesetzt werden als zum Beispiel im Süden Deutschlands,
da es im Norden häufig kräftigere Winde als im Süden gibt.

Seit März 2011 gelten nun neue Richtlinien für den Neubau
eines Hauses. Demnach müssen nun alle neugebauten Häuser
„sturmsicher“ gemacht werden. Dies geschieht auf dem
Dach mit den oben genannten Sturmklammern. Auch die
Formteile des Daches (Firstziegel, Ortgäng u.v.m.) werden
heutzutage alle geklammert.

In der neuen Norm DIN EN 14437 müssen nun auch alle
Sturmsicherungen die Sie auf Ihrem Dach einsetzen geprüft sein.